Obersüßbach
Dienstag, 20. Oktober 2020

Digitales Klassenzimmer in der Grundschule

Dank der Koordination, Beantragung und des Einsatzes von IT Fachmann Stefan Hammerl (Mitarbeiter der VG Furth) und die daraus resultierende Förderung durch die Mittel des DigitalPakts Schule schreitet nun auch die Grundschule Obersüßbach mit großen Schritten auf dem Weg zum digitalen Klassenzimmer voran. Bürgermeister Michael Ostermayr ließ es sich nicht nehmen, vor Ort an der Grundschule das Geschehen in Sachen Digitalisierung zu begutachten. Gleich über mehrere neue Geräte und Ausstattungen konnten sich Schulleiterin Frau Verena Hobelsberger, das gesamte Lehrerteam, sowie die Schülerinnen und Schüler freuen. „Das Funkeln in den Augen der Kinder, aber auch der Lehrkräfte war groß, als die Schule mit ihrem ersten Panel (digitale Tafel) ausgestattet wurde“, berichtete Frau Hobelsberger. Außerdem zogen auch noch 20 Tablets für die Kinder und sogar 5 Laptops, die bei Bedarf auch an Kinder verliehen werden können, die zuhause auf kein digitales Endgerät zurückgreifen können, in die Schule ein. Der Grundstein der Digitalisierung ist damit gelegt. „Digitalisierung bedeutet jedoch nicht spielen, wenn du mit der Aufgabe fertig bist“, so Frau Hobelsberger, „vielmehr ist das Lernziel, den Kindern einen kritischen Umgang mit den Medien nahezubringen.“ Die Kinder verwenden das Tablet vor allem, um sich selbst zu informieren und sich Wissen anzueignen, indem sie auf geeigneten und vorher mit Bedacht ausgewählten Seiten im Internet recherchieren, ihr angelesenes Wissen strukturieren und kindgerecht für andere präsentieren. Darüber hinaus dient das Tablet der Individualisierung des Unterrichtsgeschehens, da manche Arbeitsphasen, die sonst ausschließlich mündlich erfolgen konnten, digitalisiert werden und somit der individuelle Lernstand und das Lerntempo eines einzelnen Kindes berücksichtigt werden können. Dies ist ein enormer Fortschritt gegenüber früher. Alles in Allem stellt die Kombination aus digitaler Tafel, zwei dazugehörigen Seitentafeln, die so beschichtet sind, dass man sie nach wie vor mit Kreide beschreiben kann und den Tablets eine perfekte Lösung dar. Die Motorik der Schüler beim Schreiben mit der Kreide an der Tafel wird weiterhin gefordert und gefördert. Gleichzeitig werden die Kinder an der digitalen Tafel vielfältig aktiv und kreativ in den Unterricht einbezogen.

Fazit: Die Kombination aus analog und digital ist für Schüler wie Lehrer ein wahrer Gewinn.