Pfarramt & Kirchen

Pfarramt Obersüßbach Sankt Jakobus

Pfarrer: Dr. Innocent I. Nwokenna
Pastoralassistent: Florian Faltenbacher
Sekretariat: Frau Kronawitter

Telefon: 08708 - 9210 44
Telefax: 08708 - 9210 46
E-Mail: st-jakobus.obersuessbach@bistum-regensburg.de

Schulstraße 10
84101 Obersüßbach

Öffnungszeiten:
Mo, Di und Do: 08.00 Uhr - 12.00 Uhr
Do zusätzl.: 16.00 Uhr - 18.00 Uhr
oder nach telef. Vereinbarung
In dringenden Fällen am Freitag von 08.00 Uhr - 12.00 Uhr

Pfarrheim

Im Pfarrheim, welches zwischen Pfarrhof und Friedhof liegt, sind im Erdgeschoß die Büroräume der Ambulanten Krankenpflegestation untergebracht.

Von der Seite des Friedhofs ist der Eingang zum Pfarrsaal, welcher Platz für ca. 80 bis 100 Personen bietet. Dort finden Feierlichkeiten im kleineren Rahmen statt; die Küche bietet Gelegenheit, Catering selbst vorzubereiten.

St. Jakobus - Obersüßbach

Weitere Informationen

Die kath. Pfarrkirche ist eine romanische Anlage aus dem 12. oder 13. Jahrhundert. Sie wurde gotisch verändert und später neugotisch erweitert.

1877 - 1880 wurden die beiden Seitenschiffe, die ganze Westachse und die zweigeschossige Sakristei angebaut.
1878 wurde die Kirche dreischiffig angebaut und um eine Säule verlängert. Sie wurde samt den fünf Altären (St. Jakob, St. Marien, St. Josef, St. Peter und Paul und Kreuzaltar) am 1. August 1883 von Bischof Ignatius geweiht. 2 Seitenaltäre wurden später wieder entfernt.

Schon 1869 erhielt der Turm eine Uhr. Pfarrer Sonnleitner ließ die schon vorhandene Orgel vergrößern. Der Turm wurde Ende der 50-er Jahre erneuert. Nach der letzten Renovierung 1970 - 1974 ist die Kirche zu einer Sehenswürdigkeit geworden. Die Außenrenovierung wurde 1988 abgeschlossen. Seitdem wird die Kirche in der Nacht von Scheinwerfern angestrahlt.

Recht interessant ist ein Blick in das Innere des Gotteshauses.

Zu erwähnen sind hier die Seitenaltäre, die bemerkenswerte Anlagen aus dem 17. Jahrhundert darstellen. Gewundene Säulen mit Weinlaub flankieren einen flachen, mit eingezogenem Rundbogen geschlossenen Schrein, in dem sich geschnitzte Gruppen, südlich Petrus und Paulus, nördlich Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes, befinden. Die Kanzel ist reich ausgeschmückt. Der polygone Korpus ist mit gedrehten, weinlaubumwunden Säulen besetzt. In den Feldern befinden sich Nischen mit den Figuren Christi und der Evangelisten, die von kleinen Säulen flankiert sind. Auf dem Dach der Kanzel befindet sich eine Holzfigur, sie stellt den Erzengel Michael als Gerechtigkeitsengel mit einer Waage dar. Den Kirchenraum schmückt ein Altar aus Wörishofen, der eigentlich für St. Nikola in Landshut bestimmt war. Mit Hilfe des damaligen Bezirksheimatpflegers brachte ihn Pfarrer Kramer nach Obersüßbach.
Ein besonders wertvolles Stück besitzt die Kirche in seinem gotischen Taufstein, der aus dem 14. Jahrhundert stammt. 1906 wurde er mit einem vergoldeten Deckel versehen. Eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit stellen die Grabsteine dar, die wohl zu den eindrucksvollsten und ältesten im ganzen Landkreis gehören. Zehn Steine, hauptsächlich aus Rotmarmor und Solnhofer Stein, zeigen in Inschriften die Grabstätten verschiedener Mitglieder von Obersüßbacher Herrschaften an.

St. Johannes - Niedersüßbach

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Filialkirche Niedersüßbach

Die kleine Kirche ist eine mittelalterliche Anlage mit gotischem Turm, spätgotischem gewölbtem Chor und barockisiertem Schiff, das im Mauerwerk vielfach noch romanisch ist.

Im Hauptschoß befindet sich eine Holzfigur des Hl. Florian, stätgotisch um 1530. Heute wird darin ein bedeutendes Werk der Leinbergerschule gesehen.

Früher war eine tragbare Orgel aus einem schwäbischen Frauenkloster vorhanden, 1901 wurde die Orgel von der Kirche Oberneuhausen erworben. Auf dem Turm befand sich auch einmal eine Uhr, Reste des Werkes sind noch vorhanden. Sie wurde ca. 1920 entfernt.

Maria Himmelfahr - Freyung

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Nebenkirche von Obersüßbach, welche den Atrikeln zufolge 1718 erbaut wurde.

Früher befand sich an diesem Platz wahrscheinlich eine hölzerne Kapelle, dann wurde bis zum jetzigen Gitter eine Klausnerkapelle erbaut, worin ein uraltes Frauenbild aufgestellt wurde.

Da viele Leute dorthin wallfahrteten, wurde 1718 die hölzerne Kapelle neu gebaut und mit einem Spitzturm versehen.
1715 erlaubte das Bischöfliche Ordinariat, darin Messen zu lesen. 1815 wurde dann ein Kreuzweg eingeweiht. Neben der Kapelle, an der Stelle des "Freyungmaurer"-Anwesens war eine Einsiedelsölde, in welcher als letzter Einsiedler Wilhelm Noriller 1814 starb.

St. Stephanus & Laurentius - Obermünchen

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Die Filialkirche von Obermünchen ist eine romanische, barock veränderte Anlage.
Das aufgehende Mauerwerk ist der Dicke nach wohl größtenteils romanisch. Im Erdgeschoß befindet sich die Sakristei mit barockem, gratigem Kreuzgewölbe.

Die Kirche muss früher, wie Grabungen vermuten lassen, von einem Wassergraben umgeben gewesen sein. Der barocke Hochaltar stamm aus 1700 und wurde vom gleichen Meister gefertigt wie der Altar der Kirche St. Johann in Niedersüßbach.