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Aus
der Geschichte der Gemeinde Obersüßbach
Früheste
Hinweise für eine Besiedelung der Gegend um Obersüßbach sind
Hügelgräber bei Niedersüßbach aus der Zeit 1800 – 1200
v.Chr..
Um 600 erfolgte eine erste Besiedelung durch die Bajuwaren.
Im Jahre 814 vermacht ein adeliger Abt Richpald, 14 Meierhöfe
in „Sezpah“
und 4 in „Niuuinhusen“ (Neuhausen) dem Kloster St.
Emmeran in Regensburg.
Aus dieser Zeit stammt auch eine Gründungsurkunde,
im Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München.
Am 28.Oktober 814 kam ein Mönch mit Namen Ratolf als Seelsorger
nach "Sezpah".
Um 935 werden Obersüßbach, Obermünchen und Niedermünchen in
einem Verzeichnis des Klosters Tegernsee erwähnt.
Von etwa 1060 an war die Familie Kärgel bis 1615 in Sießbach
und Furth ansässig und bestimmend.
Im Jahre 1605 wird von einer 1000 Jahrfeier in Obermünchen
berichtet, demnach gab es die Siedlung Obermünchen bereits seit
605.
Von 1615 bis 1686 waren die Gumppenberg die Schlossherren von
Sießbach.
Dem dreißigjährigen Krieg von 1618 – 1648 fiel auch Sießbach
zum Opfer. Im Jahre 1632 wurden Dorf und Schloss von den
Schweden dem Erdboden gleich gemacht. In dieser Zeit wütete
auch die Pest in der Gegend.
Durch Heirat der Erbin Maria Johanna von Gumppenberg mit Johann
Wilhelm von Lerchenfeld kamen die Besitztümer 1686 in die Hände
der Lerchenfeld.
Weitere Hofmarkherren waren die Freiherren von Wadenspann und
die Freiherren von Hornstein bis 1848.
1848 wird die Hofmark aufgelöst, die Höfe werden Eigentum der
Bauern.
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